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25. August 2026

Was gehört auf den Lebenslauf – und was nicht? Die komplette Checkliste

Was gehört auf den Lebenslauf – und was nicht? Die komplette Checkliste

Jeder Lebenslauf ist eine Sammlung von Entscheidungen. Foto dazu oder nicht? Sternchen bei deinem Excel-Niveau? Ein Intro-Text oben, oder kommst du gleich zur Sache? Die meisten Menschen kopieren einfach, was sie irgendwann mal irgendwo gesehen haben, ohne sich zu fragen, ob das noch stimmt. Zeit, das richtigzustellen.

Foto: es kommt drauf an, und das ist keine Ausrede

Ein Foto ist in Deutschland nicht verpflichtend, und viele Unternehmen bevorzugen mittlerweile sogar Bewerbungen ohne Bild — Arbeitgeber sollen nach Fähigkeiten beurteilen, nicht nach Aussehen. Trotzdem verwendet ein großer Teil der Bewerber noch immer eines. Die Praxis ist differenzierter als ein simples „ja“ oder „nein“:

  • Bewirbst du dich in Deutschland, den Niederlanden oder vielen anderen europäischen Ländern? Ein professionelles Foto ist erlaubt, aber nicht notwendig.
  • Bewirbst du dich in UK oder den USA? Lass es weg. Dort wird von einem Foto wegen Antidiskriminierungsgesetzen sogar abgeraten.
  • Bist du unsicher, ob dein Foto repräsentativ wirkt? Dann ist kein Foto immer besser als ein mittelmäßiges Foto. Ein Urlaubsschnappschuss mit Sonnenbrille kostet dich mehr Punkte, als er einbringt.

Verwendest du ein Foto, dann sollte es mit deinem LinkedIn-Profil übereinstimmen. Zwei unterschiedliche Gesichter auf zwei Kanälen wirft nur Fragen auf.

Sterne und Balken bei deinen Fähigkeiten: hübsch fürs Auge, schlecht für den Roboter

Das ist vielleicht der am meisten unterschätzte Fehler im Lebenslauf. Sternchen, Fortschrittsbalken und Prozentangaben bei deinen Fähigkeiten sehen übersichtlich aus — für einen Menschen. Für ein ATS-System, das einen großen Teil der Lebensläufe zuerst screent, bedeuten sie überhaupt nichts. Die Software liest Text, keine grafischen Elemente. Vier von fünf Sternchen bei „Excel“ werden von der Maschine einfach ignoriert.

Schlimmer noch: Auch Menschen, die es tatsächlich lesen, fragen sich, warum sich jemand nur 80 % statt 100 % gibt. Vage und subjektiv, mit anderen Worten.

Mach stattdessen das: Verwende Wörter. „Grundkenntnisse“, „fortgeschritten“ oder „Experte“ funktioniert für Fähigkeiten. Für Sprachen verwendest du das europäische GER-Niveau (A2, B1, C1). Klar für den Recruiter, lesbar für die Maschine.

Einleitung oben: kurz oder gar nicht

Ein kurzer Profiltext oben auf deinem Lebenslauf — zwei bis vier Sätze, die zusammenfassen, wer du bist und was du zu bieten hast — funktioniert gut, sofern du ihn kurz hältst. Es ist dein Verkaufspitch, keine Zusammenfassung deiner gesamten Karriere. „Motivierte Fachkraft mit Leidenschaft für Menschen“ sagt nichts aus und kostet den Recruiter nur Zeit. Ein konkreter Satz über deine Berufsbezeichnung, Jahre an Erfahrung und deine wichtigste Stärke leistet mehr in weniger Worten.

Hast du keine gute Einleitung zu schreiben? Dann lass sie lieber ganz weg. Eine mittelmäßige Einleitung ist schlimmer als gar keine.

Persönliche Angaben: weniger ist mehr

Geburtsdatum, Familienstand, Anzahl der Kinder — das gehört nicht mehr standardmäßig auf einen Lebenslauf. Nicht weil es verboten ist, sondern weil es der Beurteilung nichts hinzufügt und unbewusste Vorurteile begünstigen kann. Name, Wohnort, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und eventuell dein LinkedIn-Profil reichen aus.

Referenzen: der Satz, den niemand lesen muss

„Referenzen auf Anfrage erhältlich“ unten auf deinen Lebenslauf zu setzen ist erlaubt, aber in der Praxis ein Rohrkrepierer: Jeder Recruiter geht sowieso davon aus, dass du diese liefern kannst, falls danach gefragt wird. Nenne Referenzen mit Namen und Kontaktdaten nur, wenn die Stellenausschreibung explizit danach fragt — und selbst dann erst in einer späteren Phase des Prozesses, nicht standardmäßig im Lebenslauf.

Hobbys: kurz oder relevant, nicht beides ausführlich zugleich

Eine Liste mit „Lesen, Reisen, Sport“ sagt wenig aus und füllt vor allem Platz. Hast du ein Hobby, das tatsächlich etwas über dich in Bezug auf die Stelle aussagt — Vorstandsmitglied in einem Sportverein, ein Nebenprojekt, das an dein Fachgebiet angrenzt — dann darf es kurz erwähnt werden. Den Rest kannst du getrost weglassen.

Die schnelle Checkliste

Ja Nein (meistens)
Kurzer, konkreter Profiltext Sterne oder Balken bei Fähigkeiten
Name, Wohnort, Kontaktdaten Geburtsdatum, Familienstand
Textlabels für Niveau (Grundkenntnisse/fortgeschritten/Experte) „Referenzen auf Anfrage erhältlich“ ohne dass danach gefragt wurde
Foto — nur professionell und für das jeweilige Land relevant Eine lange, allgemeine Hobbyliste

Bist du unsicher, ob dein eigener Lebenslauf diese Checkliste besteht?

Die meisten Bewerber haben keine Ahnung, wie viele dieser Punkte heimlich schon seit Jahren in ihrem Lebenslauf stecken — einfach weil es nie jemand überprüft hat. Mit CV Refresh lädst du deinen bestehenden Lebenslauf hoch, und das Tool entfernt automatisch die veralteten Elemente: Sternchen werden zu Textlabels, überflüssige persönliche Angaben verschwinden, und das Layout wird ATS-freundlich gemacht. Innerhalb weniger Minuten hast du eine Version, die zu 2026 passt, nicht zu 2015.

Überprüfe deinen Lebenslauf mit CV Refresh →

Kurz zusammengefasst

  • Foto: nur professionell, und nicht in Ländern wie UK oder USA.
  • Sterne und Balken bei Fähigkeiten sind für ATS-Systeme unlesbar — verwende Textlabels.
  • Ein Profiltext ist erlaubt, aber dann kurz und konkret — sonst besser weglassen.
  • Geburtsdatum und Familienstand gehören nicht mehr standardmäßig auf einen Lebenslauf.
  • „Referenzen auf Anfrage erhältlich“ ist überflüssig, es sei denn, danach wird gefragt.

Was Nutzer über ihren neuen Lebenslauf sagen

5/5Bewertung übersetzt

Dieses Tool ist perfekt! Ich habe schnell meinen alten Lebenslauf aufgefrischt, ein passendes Motivationsschreiben erhalten und praktische Tipps für das Gespräch mit meinem zukünftigen Chef bekommen. Wirklich empfehlenswert.

Anoniem
PflegeAugust 2026
4/5Bewertung übersetzt

Praktisches Tool, wenn du nicht so recht weißt, wo du anfangen sollst. Mein Lebenslauf wurde übersichtlicher und die Stellenanalyse hat mir gute Einblicke gegeben. Auch die Gehaltsempfehlung fand ich interessant. Manchmal fand ich die Texte etwas zu förmlich und habe sie selbst noch etwas angepasst. Aber als Basis ist das wirklich ein feines Tool.

Jeroen de V.
August 2026
5/5Bewertung übersetzt

Vor allem der Anschreiben-Ersteller hat mich überrascht. Ich hatte selbst immer Mühe, ein gutes Anschreiben zu schreiben. CV-Refresher hat meine Erfahrung und die Stellenanzeige ganz logisch verwendet. Am Ende wurde ich zu einem Gespräch eingeladen. Die ganze Kombination aus Lebenslauf, Anschreiben und Gehaltsberatung macht es sehr vollständig.

Amina El A.
August 2026
5/5Bewertung übersetzt

Ich habe mich nach einigen Jahren wieder beworben und wusste eigentlich nicht so genau, wie mein Lebenslauf heutzutage aussehen sollte. CV-Refresher hat mir sofort einen klaren Ausgangspunkt gegeben. Die Kombination mit der Stellenanalyse funktioniert gut. Mein Lebenslauf wurde viel konkreter und ich habe schließlich eine Einladung zu einem Gespräch bekommen. Sehr positiv über die ganze Erfahrung.

Sophie ten H.
August 2026
5/5Bewertung übersetzt

Mein Lebenslauf war schon eine Weile nicht mehr aktualisiert worden. CV-Refresher hat in kurzer Zeit einen viel stärkeren und moderneren Lebenslauf daraus gemacht. Besonders die Verknüpfung mit der Stellenausschreibung fand ich gut. Dadurch passte das Anschreiben wirklich zur Stelle. Ich fand es auch angenehm, dass ich mit vier Schiebereglern selbst den Ton bestimmen konnte, zum Beispiel sachlicher oder gerade etwas entspannter und wärmer. Dadurch fühlte sich das endgültige Anschreiben wirklich wie meine eigene Geschichte an.

Lisa van D.
August 2026
5/5Bewertung übersetzt

Super praktisch, wenn du dich gezielt auf eine Stelle bewerben willst. Mir hat vor allem gefallen, dass das Tool nicht einfach ein Standard-Anschreiben erstellt hat, sondern wirklich meinen Lebenslauf und die Stellenanzeige berücksichtigt hat. Dadurch fühlte sich das Anschreiben viel persönlicher an. Auch der Gehaltsbericht hat mir während des Gesprächs mehr Sicherheit gegeben.

Femke van den B.
August 2026
4/5Bewertung übersetzt

Ich lebe seit Kurzem in den Niederlanden und wollte meinen polnischen Lebenslauf für niederländische Arbeitgeber anpassen. CV-Refresher hat vor allem gut bei der Struktur und der Hervorhebung meiner relevanten Erfahrung geholfen. Das Anschreiben war ebenfalls ein guter Ausgangspunkt. Ich musste manche niederländischen Formulierungen noch überprüfen, aber es hat mir viel Zeit gespart.

Piotr K.
August 2026
4/5Bewertung übersetzt

CV-Refresher hat mir geholfen, meine Berufserfahrung viel besser darzustellen. Manche Formulierungen entsprachen nicht ganz meinem eigenen Stil, die habe ich also angepasst. Aber inhaltlich waren die Vorschläge stark. Besonders die Analyse meiner Gehaltsposition fand ich wertvoll. Ich würde das Tool bei einer nächsten Bewerbung sicher wieder nutzen.

Daniel P.
August 2026

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