“Mijn cv was al een tijdje niet bijgewerkt. CV-Refresher maakte er in korte tijd een veel sterker en moderner cv van. Vooral de koppeling met de vacature vond ik goed. De motivatiebrief sloot daardoor echt aan op de functie. Ik vond het ook prettig dat ik met vier sliders zelf de toon kon bepalen, bijvoorbeeld zakelijker of juist wat ontspannener en warmer. Daardoor voelde de uiteindelijke brief echt als mijn eigen verhaal.”
6. August 2026
Gehaltsverhandlung: 60 % lassen Geld liegen | So machst du es richtig

Lesezeit: 3 Minuten
Warum 6 von 10 Menschen Geld liegen lassen (und du nicht musst)
Stell dir vor: Du bekommst einen Gutschein über 5.000 Euro, musst aber danach fragen. Würdest du das tun? Wahrscheinlich schon. Trotzdem tut das sechzig Prozent der Arbeitnehmer nie, wenn es um ihr Gehalt geht. Erstaunlicherweise ist niemand zu schüchtern, um beim Elektronikmarkt um Rabatt zu bitten, aber sobald es um den eigenen Wert geht, schlägt die Zurückhaltung zu.
Das Ergebnis: Wer nicht verhandelt, lässt im Schnitt 3.000 bis 8.000 Euro pro Jahr liegen. Rechne das mal über eine Karriere von dreißig Jahren hoch. Das ist kein entgangener Kaffee, das ist ein Leasingwagen. Pro Jahr.
Warum fragst du nicht einfach danach?
Meistens liegt es nicht an Faulheit, sondern an einer falschen Annahme. Du denkst, das erste Angebot sei das beste Angebot. Das ist fast nie der Fall. Arbeitgeber erwarten in der Regel, dass verhandelt wird — mehr noch: Über drei Viertel der Arbeitgeber kalkulieren bei der Erstellung eines Angebots bereits ein Gegenangebot mit ein. Nicht zu verhandeln ist also nicht 'höflich', es ist eine verpasste Chance, die dein Arbeitgeber im Stillen sogar ein bisschen seltsam findet.
Was du zu verlieren hast (Spoiler: nicht deinen Job)
Die Angst lautet meist: "Sie ziehen das Angebot zurück, wenn ich schwierig werde." In der Praxis kommt das bei einer vernünftigen, gut begründeten Bitte praktisch nie vor. Was du hingegen tatsächlich verlierst, wenn du nicht fragst: Die überwältigende Mehrheit derjenigen, die verhandelt haben, erhielt ein besseres Angebot. Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fragen lohnt, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, mit einem klaren "Nein" abgewiesen zu werden.
So gehst du es richtig an
- Mach deine Hausaufgaben. Prüfe Gehaltsbenchmarks für deine Position, Region und Erfahrung vor dem Gespräch. Fundiert zu fragen funktioniert besser als aus dem Bauch heraus.
- Nenne einen konkreten Betrag, keine Spanne. Bei einer Spanne von 3.000-3.500 Euro hörst du trotzdem nur die niedrigste Zahl. Verlange einfach 3.500 Euro.
- Vergiss den Rest des Pakets nicht. Homeoffice-Zuschuss, Weiterbildungsbudget, zusätzliche Urlaubstage — all das zählt mit, und hier ist oft mehr Spielraum als beim Grundgehalt.
- Warte nicht auf den perfekten Moment. Der kommt sowieso nie. Frag einfach, ruhig und sachlich, sobald du ein Angebot hast.
Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Dafür gibt es ein Tool
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Kurz zusammengefasst
- 6 von 10 Arbeitnehmern verhandeln nie — und zahlen dafür jahrelang den Preis.
- Nicht zu verhandeln kostet im Schnitt 3.000-8.000 Euro pro Jahr.
- Arbeitgeber erwarten ein Gegenangebot; das ist keine Frechheit, sondern die Norm.
- Fundiert, konkret und ruhig zu fragen funktioniert in den meisten Fällen.